Frieda B.
Rote Leuchtherzen im Baum, der Schriftzug über der Fassade: Bar und Diskothek am Hans-Albers-Platz, freitags und samstags ab 22 Uhr.
Bar und Diskothek am Hans-Albers-Platz
Die Frieda B. steht am Hans-Albers-Platz in St. Pauli, wenige Schritte nördlich der Reeperbahn. Nachts leuchtet der Schriftzug über der Fassade rot, im Baum davor hängen beleuchtete Herzen. Das Haus selbst formuliert es so: zu übersehen ist es nicht.
Gespielt wird bunt gemischt, 70er, 80er, 90er und aktuelle Charts, aufgelegt von wechselnden DJs. Geöffnet ist nur am Wochenende, Freitag und Samstag jeweils ab 22 Uhr. Bei Google steht die Adresse mit 3,9 Sternen aus 942 Bewertungen.
Tanzfläche, Terrasse, Bierbänke
Das Haus teilt sich in mehrere Bereiche. Der größte Teil der Bar ist Tanzfläche. Nach hinten schließt ein überdachter Außenbereich mit eigenem Tresen an, der auch im Winter genutzt wird und zugleich der Raucherbereich ist.
Im Sommer stellt das Haus Bierbänke vor die Tür, direkt auf den Platz. Über der Frieda B. liegt die Chikago Bar, in den achtziger Jahren nach dem Ende des Star-Clubs eine feste Adresse für Live-Musik; heute wird dort zu House und EDM gefeiert.
Der Name stammt von einer Comicfigur aus den dreißiger Jahren. Das Motto, das sich die Bar daraus ableitet, steht auf ihrer eigenen Seite: frech, frivol, hart und immer gut drauf.
Preise und Hausordnung
Die Getränkekarte steht auf der Website. Ein Krombacher 0,33 Liter kostet 4 Euro, eine Cola 0,2 Liter 3,50 Euro, Longdrinks beginnen bei 9,50 Euro, Shots bei 2 Euro. Eine Flasche Prosecco liegt bei 35 Euro, das sogenannte Frieda Boot mit 0,5 Liter Wodka und drei Red Bull bei 69 Euro. Stand September 2026.
Einlass ab 18 Jahren, im Zweifel mit Lichtbildausweis. Das Haus beschreibt seine Einlasspolitik ausdrücklich als diskriminierungsfrei, bei Google ist die Adresse als LGBTQ+-freundlich geführt. Mitgebrachte Speisen und Getränke sind nicht erlaubt. Der Eingang ist laut Google rollstuhlgerecht, rollstuhlgerechte Sitzplätze gibt es dagegen nicht.
Der Hans-Albers-Platz
Der Platz liegt zwischen Friedrichstraße im Norden und Reeperbahn im Süden. Er hieß ursprünglich Wilhelms-Platz und wurde 1964 nach dem Schauspieler Hans Albers benannt, vier Jahre nach dessen Tod.
Seit 1986 steht in der Mitte eine drei Meter hohe Bronzestatue von Jörg Immendorff, die Albers mit seinem Schifferklavier zeigt. Mehrere Häuser am Platz stammen aus der Zeit um 1830 und stehen unter Denkmalschutz.
Die Gegend gehört zum Vergnügungsviertel und wird häufig für Film- und Fernsehproduktionen genutzt. Wer nachts unterwegs ist, sollte sich auf viel Betrieb einstellen.
Besuch planen
Reserviert wird nicht, man stellt sich an. Ist das Haus voll, wird der Einlass beschränkt, bis wieder Gäste gehen. Telefonisch erreichbar ist die Frieda B. freitags und samstags zwischen 18 und 19 Uhr.
Adresse
Friedrichstraße 13
20359 Hamburg, St. Pauli
Direkt am Hans-Albers-Platz. Google Maps führt den Eintrag unter der Hausnummer 17.
Öffnungszeiten
- Freitag ab 22 Uhr
- Samstag ab 22 Uhr
- Sonntag bis Donnerstag geschlossen
Google nennt als Ende 6:30 bis 7 Uhr. Stand September 2026.
Kontakt
040 31790622
fragen@friedab.de
Telefon freitags und samstags 18 bis 19 Uhr besetzt.
Anfahrt
- S1 und S3 Reeperbahn, rund fünf Minuten
- U3 St. Pauli, rund fünf Minuten
Wenige Schritte zur Reeperbahn.
Diese Orte aus unserer Karte liegen im Umkreis von rund 500 Metern: Komet, Der Kiezbäcker, Reeperbahn, Davidwache, Panoptikum, Zur Ritze und Hans-Albers-Eck.
Rote Herzen im Baum, Tanzfläche im Haus: die Frieda B. am Hans-Albers-Platz.