Entdecken

Shebeen

Fanschals über dem Flaschenregal, Wimpel an der Wand: kleine Kneipe in der Hein-Hoyer-Straße, dienstags bis samstags ab 20 Uhr.

Foto: Google Maps

Eine Kneipe voller Fanschals

Das Shebeen liegt in der Hein-Hoyer-Straße 78 in St. Pauli, nördlich der Reeperbahn. Von außen fällt es kaum auf: ein kleines Messingschild an der Ecke, daneben eine mit Aufklebern zugepflasterte Tür.

Drinnen ist der Charakter sofort klar. Über dem Flaschenregal hängen Wimpel und Schals, darunter ein gemeinsamer Schal von Celtic Glasgow und AS Livorno sowie ein Banner der Ultrà Sankt Pauli. Bei Google steht die Kneipe mit 4,7 Sternen aus 123 Bewertungen.

4,7123 Google-Bewertungen
ab 20 UhrDienstag bis Samstag
bis 5 UhrFreitag und Samstag
irischHerkunft des Namens
Ecke der Hein-Hoyer-Straße mit dem Messingschild shebeen über dem Eingang und Blumenkästen an der Wand
Unauffällig von außen: ein Messingschild mit dem Namen über der Ecke, daneben Blumenkästen. Foto: Google Maps

Fankneipe, nicht Cocktailbar

Das Stadtmagazin Mit Vergnügen beschreibt das Shebeen als „wirklich bodenständige Bar, die so Fan-nah ist, wie man es nur sein kann“ – Tresen und Wände seien „gepflastert mit Schals von St.-Pauli-Ultra-Gruppierungen, außerdem auch von befreundeten Clubs aus fernen Ländern“.

Gäste bestätigen das Bild: günstige Preise, Bier aus der Flasche, ein Sofa, freundliches Personal, Fußball im Fernsehen. Wer eine Cocktailkarte sucht, ist hier falsch. Einen rollstuhlgerechten Eingang führt Google für die Adresse.

Flasche Ratsherrn Pilsener auf einem Holztisch vor der Kneipe, daneben ein roter Aschenbecher
Flaschenbier am Tisch vor der Tür – Gäste nennen die Preise günstig. Foto: Google Maps

Woher der Name kommt

„Shebeen“ stammt vom irischen „síbín“ und bezeichnete ursprünglich eine Schankwirtschaft ohne Lizenz – einen Ort, an dem ohne behördlichen Segen ausgeschenkt wurde. Heute steht das Wort im englischen Sprachraum allgemein für kleine, informelle Bars.

Für die Kneipe passt das: kein Konzept, keine Website, keine Karte an der Wand. Angekündigt wird, was ansteht, über Instagram und Facebook.

Drei Jever-Flaschen und ein Teelichtglas auf einem zerkratzten Holztisch im Shebeen
Jever-Flaschen und ein Teelicht auf einem Tisch voller eingeritzter Zeichen. Foto: Google Maps

Die Hein-Hoyer-Straße

Die Straße verläuft von der Reeperbahn nach Norden ins Wohnviertel. Der Wechsel vom Trubel zur Nachbarschaft passiert innerhalb weniger Meter: Wohnhäuser, kleine Läden, dazwischen einzelne Lokale.

Allein an dieser Straße liegen mehrere Bars mit völlig unterschiedlichem Zuschnitt, von der Kneipe Crazy Horst bis zur COLLAB Cocktailbar. Zum Hamburger Berg und zur Reeperbahn sind es jeweils wenige Minuten zu Fuß.

Besuch planen

Geöffnet ist Dienstag bis Donnerstag von 20 bis 2 Uhr, freitags und samstags von 20 bis 5 Uhr; Sonntag und Montag bleibt zu. Reservieren kann man nicht, eine eigene Website gibt es nicht.

Adresse

Hein-Hoyer-Straße 78
20359 Hamburg, St. Pauli

Nördlich der Reeperbahn, wenige Minuten zum Hamburger Berg.

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Donnerstag 20 bis 2 Uhr
  • Freitag und Samstag 20 bis 5 Uhr
  • Sonntag und Montag geschlossen

Nach Google und Mit Vergnügen, Stand September 2026.

Charakter

Fankneipe, keine Cocktailbar

Schals und Wimpel an Tresen und Wänden, Fußball im Fernsehen, Flaschenbier.

Anfahrt

  • S1 und S3 Reeperbahn, rund fünf Minuten
  • U3 St. Pauli, rund fünf Minuten

Am Wochenende fahren die Bahnen durch.

Diese Orte aus unserer Karte liegen im Umkreis von rund 200 Metern: die Trattoria Remo’s gleich nebenan, Giovanni, The Walrus Bar, Kaffee Stark, die Toast Bar, das B-Movie und das Café Mimosa.

Zum Instagram-Kanal des Shebeen

Schals über dem Regal, Flaschenbier auf dem Tisch, offen bis fünf.