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Prinzenbar

Türkise Fassade an der Kastanienallee, drinnen Stuckdecke und Kronleuchter: Konzertsaal im Haus des DOCKS.

Foto: Google Maps

Ein Konzertsaal im alten Lichtspielhaus

Die Prinzenbar liegt an der Kastanienallee 20 in St. Pauli, hinter einer türkis gestrichenen Fassade mit goldenem Schriftzug. Sie gehört zu demselben Gebäude wie das DOCKS: ein zusammenhängendes Haus mit zwei Eingängen, das DOCKS vom Spielbudenplatz 19, die Prinzenbar von der Kastanienallee.

Drinnen ist die Ausstattung aus der Kinozeit erhalten: Stuckdecken, ein schwerer Kronleuchter, schmiedeeiserne Geländer auf der Empore. Google beschreibt den Saal als „mit Kronleuchtern und Stuck verzierten Club für Konzerte und Partys“ und führt ihn mit 4,5 Sternen aus 362 Bewertungen.

seit 1900Unterhaltungsort
4,5362 Google-Bewertungen
2Eingänge im Haus
ab 18bei Partys
Empore der Prinzenbar mit schmiedeeisernem Geländer, roten Bänken und Stuckdecke im violetten Licht
Schmiedeeiserne Geländer, rote Bänke und Stuckdecke auf der Empore. Foto: Google Maps

Die Geschichte des Hauses

Der Ort wird seit 1900 zur Publikumsunterhaltung genutzt: Zuerst betrieb Eberhard Knopf hier ein Concert- und Automatenhaus und zeigte ab April 1900 kurze Filme. 1906 eröffnete er im Nachbarhaus einen Kinosaal mit 667 Plätzen. „Knopfs Lichtspielhaus“ gilt vielfach als ältestes ortsfestes Kino Deutschlands.

1986 eröffnete das Haus unter dem Namen DOCKS als Musik- und Konzertlocation neu. Heute stehen DOCKS und Prinzenbar unter Denkmalschutz; vermietet und verwaltet werden sie von der städtischen Sprinkenhof GmbH.

Kronleuchter und Discokugel vor der reich verzierten Stuckdecke der Prinzenbar
Der Kronleuchter hängt neben einer Discokugel vor der Stuckdecke aus der Kinozeit. Foto: Google Maps

Zwei Säle, ein Programm

Das DOCKS ist der große Saal mit 1.250 bis 1.500 Plätzen, die Prinzenbar der kleine mit Empore. Beide laufen über dieselbe Programmseite, zu der auch Große Freiheit 36, Kaiserkeller und Galeria 36 gehören. Gespielt wird quer durch die Genres, von Indie und Rock bis Techno.

Gäste heben vor allem den Raum hervor: den Stuck, den Kronleuchter, die Treppe zur Empore. Bei ausverkauften Abenden kann es eng werden – wer den Saal in Ruhe sehen will, kommt zu einem kleineren Konzert.

Türkise Fassade der Prinzenbar an der Kastanienallee mit goldenem Schriftzug, Krone und alter Laterne
Goldener Schriftzug mit Krone über dem Eingang an der Kastanienallee. Foto: Google Maps

Am Spielbudenplatz

Das Haus liegt am Spielbudenplatz, dem östlichen Ende der Reeperbahn. Rundherum stehen die Theater des Platzes: Schmidt Theater, Schmidts Tivoli und das Operettenhaus, dazu das Panoptikum; gegenüber steht die Davidwache.

Der Eingang zur Prinzenbar liegt um die Ecke an der ruhigeren Kastanienallee. Zur U-Bahn-Station St. Pauli sind es wenige Minuten, zur S-Bahn Reeperbahn nach Angabe des Hauses rund zehn.

Besuch planen

Der Zugang ist an Veranstaltungen gebunden. Tickets kauft man besser vorab: Bei ausverkauften Abenden gibt es keine Abendkasse. Die Einlasszeit steht auf dem Ticket, gezahlt wird an den Bars bar oder mit EC-Karte, geraucht werden darf nur in ausgewiesenen Bereichen.

Adresse

Kastanienallee 20
20359 Hamburg, St. Pauli

Gleiches Gebäude wie das DOCKS, dessen Eingang am Spielbudenplatz 19 liegt.

Öffnungszeiten

Nur zu Veranstaltungen

Einlasszeit laut Ticket. Programm über docksfreiheit36.de. Stand September 2026.

Gut zu wissen

  • Partys ab 18 Jahren
  • Nicht barrierefrei
  • Bar- und EC-Zahlung
  • Rauchen nur in ausgewiesenen Bereichen

Telefon 040 3178830.

Anfahrt

  • U3 St. Pauli, Buslinien 16 und 112
  • S1 und S3 Reeperbahn, rund zehn Minuten

Das Haus bittet um Anreise mit dem ÖPNV.

Diese Orte aus unserer Karte liegen im Umkreis von rund 150 Metern: Skurrilum, GAGA, Roots Club & Lounge, Zur Ritze, Bar Monopol, Steak & Fish House und St. Pauli Eck.

Zum Programm der Prinzenbar

Stuck von 1900, Kronleuchter über der Tanzfläche, Eingang an der Kastanienallee.