Oechsle in der Bundesstraße
Das Oechsle liegt in der Bundesstraße 15 in Rotherbaum, in einem Gründerzeit-Eckhaus im Grindel, wenige Gehminuten von Dammtor und der Hamburger Messe entfernt.
Gastgeber und Küchenchef ist Christian Planko. Seine Küche hat ihre Wurzeln in der französischen Kochkunst, das Haus versteht sich als Nachbarschaftsrestaurant mit eigener Weinbar. An dieser Adresse war vorher La Mirabelle Pierre Moissonnier.
Wo La Mirabelle war
La Mirabelle Pierre Moissonnier war ein französisches Restaurant in der Bundesstraße 15. Es ist geschlossen: Ein Google-gestütztes Portal führt es als dauerhaft geschlossen, ein Bewertungsportal als geschlossen, ein Check-in-Dienst als jetzt geschlossen. Die eigene Adresse la-mirabelle-hamburg.de antwortet nicht mehr.
In denselben Räumen kocht seit 2019 das Oechsle. Dass es dieselbe Adresse ist, zeigt nicht nur die Hausnummer: Beide Betriebe nennen dieselbe Telefonnummer, 040 410 7585.
Betrieben wird das Oechsle von Christian Planko als Inhaber. In OpenStreetMap ist der Eintrag zuletzt Ende Dezember 2024 vor Ort geprüft worden.
Christian Planko
Christian Planko wurde 1981 im nordrhein-westfälischen Velbert geboren. Seine Ausbildung zum Koch machte er im Düsseldorfer Restaurant Victorian, danach folgten Stationen in Berlin und St. Moritz, unter anderem in Joachim Wisslers Vendôme und in Berthold Bühlers Résidence.
Später kochte er in Hamburg im Atlantic Hotel, bevor er 2019 das Oechsle eröffnete. Auf der eigenen Seite steht sein Satz dazu: Alles, was ich mache, will ich gut machen.
Die Presse hat das aufgegriffen. Das Hamburger Abendblatt nennt es eine so unaufgeregte wie raffinierte Spitzenküche zu einem mehr als korrekten Preis, Zeit Online beschreibt das Oechsle als urbanes Gasthaus, dessen Küche ein lässiges Understatement pflege.
Vorspeisen, Suppen und Vegetarisches
Gemischte Blattsalate mit Balsamico-Dressing kosten 9,50 Euro. Geröstete Rote Beete mit Brombeeressigsud, Buttermilch, Meerrettich und Buchweizen liegt bei 16,50 Euro, gebratener Oktopus mit Spitzpaprikapüree, roh mariniertem Fenchel und Zitrus-Beurre-Blanc bei 19,50 Euro.
Bei den Suppen kostet die kalte Tomatenessenz mit Pfirsich, Ricotta und Basilikum-Öl 12,50 Euro, die Hummer-Crème-Suppe mit Zuckerschoten 14,50 Euro.
Als vegetarischer Zwischengang steht Pilz-Gulasch mit Spinatknödel und Bergkäse für 21,50 Euro auf der Karte.
Fisch und Fleisch
Beim Fisch kostet der Red Snapper mit Ras el-Hanout, Kürbis-Aprikosen-Creme, gebackener Kürbis-Safran-Falafel und Safran-Beurre-Blanc 36 Euro, der Steinbutt mit Artischocken, grünen Bohnen, Salzzitronen und Tomaten-Escabeche 44 Euro.
Das teuerste Fleischgericht ist das Roastbeef vom australischen Wagyu mit Kohlrabi, Pilzpfanne, Pfirsich und BBQ-Jus für 45 Euro. Die geschmorte Rinderschulter mit Tomatenragout, Spinatknödel, Bergkäse und gebratenen Kräutersaitlingen kostet 34 Euro.
Bodenständiger wird es beim Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffel-Gurken-Salat und Preiselbeeren für 32 Euro und bei den Königsberger Klopsen mit süß-sauer marinierter Roter Beete, Kartoffelpüree und Weißwein-Kapern-Sauce für 27 Euro. Zum Nachtisch gibt es Portweinkirschen mit Schoko-Olivenöl-Ganache und Lorbeereis für 12,50 Euro und Pistazien-Biskuit mit Himbeersud und Sauerrahmeis für 14,50 Euro.
Sunday Roast, Wein und Events
Sonntags gibt es von mittags bis in den Abend einen wöchentlich wechselnden Sonntagsbraten. Auf der Liste standen zuletzt Kalbstafelspitz mit Bouillon-Kartoffeln und Meerrettich-Sauce für 28 Euro, Züricher Geschnetzeltes mit Kartoffelrösti und Portweinsauce für 29 Euro, Königsberger Klopse für 24 Euro und Coq au Vin mit Parmesan-Polenta für 28 Euro. Zwischen 12 und 16 Uhr gibt es dazu ein Menü aus Suppe, Hauptgericht und Dessert für 39 Euro.
Das Haus nennt sich Restaurant und Weinbar. Die Weinkarte erscheint als eigene Liste zum Herunterladen, dazu kommt eine lange Spirituosenkarte: Aperitifs ab 7 Euro, Gin ab 8 Euro, Grappa ab 6 Euro, Cognac und Calvados ab 10 Euro, alkoholfreie Alternativen für 6 Euro.
Neben dem Sunday Roast gibt es Winzerabende und Gastauftritte, zuletzt einen Kochabend mit Jens Rittmeyer. Gutscheine verkauft das Haus ebenfalls.
Besuch planen
Geöffnet ist mittwochs bis samstags ab 17 Uhr und sonntags ab 12 Uhr, die Küche schließt jeweils um 21:30 Uhr. Montag und Dienstag sind Ruhetage. Reserviert wird online, telefonisch unter 040 410 7585 oder per WhatsApp.
Bezahlt werden kann bar, mit Kreditkarte und mit Debitkarte, WLAN gibt es ebenfalls. Hunde sind willkommen, das Haus bittet nur um einen Hinweis bei der Reservierung. Zum Parken empfiehlt es die Plätze an der Tiergartenstraße, rund vier Minuten zu Fuß.
Die Bushaltestelle Grindelhof liegt 212 Meter entfernt, Universität und Staatsbibliothek 233 Meter, Heinrich-Hertz-Turm 264 Meter. Zum Bahnhof Dammtor sind es rund 712 Meter, zum Messeeingang Mitte 442 Meter.
Adresse
Bundesstraße 15
20146 Hamburg, Rotherbaum
212 Meter zur Bushaltestelle Grindelhof, rund 712 Meter zum Bahnhof Dammtor.
Öffnungszeiten
- Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr
- Sonntag ab 12 Uhr
- Küchenschluss jeweils 21:30 Uhr
- Montag und Dienstag Ruhetag
Telefon 040 410 7585, Reservierung auch per WhatsApp.
Karte
- Vorspeisen 9,50 bis 19,50 Euro
- Fisch 36 und 44 Euro
- Fleisch 27 bis 45 Euro
- Dessert 12,50 und 14,50 Euro
Sonntagsmenü mittags 39 Euro.
Gut zu wissen
- Eigene Weinbar und Winzerabende
- Sunday Roast jeden Sonntag
- Bar, Kredit- und Debitkarte
- Hunde nach Absprache willkommen
Vorher war hier La Mirabelle Pierre Moissonnier.
Preise nach der eigenen Speise- und Spirituosenkarte.
Neu gedachte Klassik und Wein im Grindel.