Das Maa'Deyo in der Silbersacktwiete
Das Maa'Deyo steht in der Silbersacktwiete 6 auf St. Pauli, in einer ruhigen Nebenstraße zwischen Park Fiction und Reeperbahn. Es ist Restaurant und Bar zugleich.
Geführt wird es von zwei Köchen: Cristián Orellana aus Chile und Philipp Zitterbart. Ihre Küche verbindet Südamerika und Ostafrika, gekocht wird mit deutschen Produkten.
Was der Name bedeutet
Maa'Deyo heißt übersetzt so viel wie die Liebe ist schön. Spricht man es anders aus, wird daraus Mama ist wertvoll.
Beides passt zum Anspruch des Hauses: nach Hause kommen, gemeinsam am Tisch sitzen, miteinander teilen.
Dazu gehört ein zweites Wort, Nakubali. Es kommt aus dem Suaheli und heißt sowohl ich stimme zu als auch danke. Gäste sollen wie Teil der Familie empfangen werden.
Ein Breitengrad als Küchenkonzept
Die Küche erklären die beiden Köche über die Geografie: Zwischen den Wendekreisen, bei 23,5 Grad Nord und Süd, wachsen in Südamerika und Ostafrika ähnliche Zutaten. Beide Regionen bereiten sie unterschiedlich zu.
Genau da setzt das Haus an. Gekocht wird mit deutschen Produkten, mit Fermentation und mit einer Schärfe, die genau dosiert ist.
Auf der Karte stehen vegetarische und vegane Gerichte ebenso wie Fisch und Fleisch. In eine Schublade will sich das Haus ausdrücklich nicht stecken lassen.
Chembe, die Teller zum Teilen
Serviert wird in kleinen Portionen, die Chembe heißen und wie Tapas zum Teilen gedacht sind. Sie wechseln mit der Saison.
Genannt werden unter anderem Ceviche mit Victoriabarsch, Banana da Terra mit Kochbananen-Gnocchi, Yuca, Kurkuma, Kokos und Paranüssen sowie Jukumu, eine Rinderroulade mit Pflaume, Karotten-Zwiebel-Sambal, Süßkartoffel und Ras-el-Hanout-Karotten.
Dazu kommen eine hausgemachte Wurst mit Habanero-Sauce und zum Abschluss ein Tiramisu mit Platania-Frucht. Für die kleinen Teller werden Preise um sieben bis zehn Euro genannt.
Der Raum, die Bar und die Terrasse
Der Gastraum ist so eingerichtet, dass er sich wie das Wohnzimmer von Freunden anfühlt: viel Grün, eine offene Küche und eine großzügige Bar.
Die Tische stammen aus einer alten Bühne des Thalia Theaters. Draußen gibt es eine große Terrasse.
Das Haus formuliert seine Haltung deutlich: kein Sexismus, kein Rassismus. Reserviert wird online oder telefonisch, und eine Reservierung ist ausdrücklich zu empfehlen.
Was vorher hier war
An dieser Adresse kochte zuvor das Gil Restaurant. Néstor Camps Gil war 2012 aus Barcelona nach Hamburg gekommen, mit der Idee, katalanische Küche in die Stadt zu bringen.
Serviert wurden mediterrane Tapas, traditionell und modern gedeutet. Das Lokal lag versteckt in der ruhigen Silbersacktwiete, mitten in St. Pauli.
Verabschiedet hat sich das Team nach rund dreißig Jahren Gastronomie, etwa dreiundzwanzig Jahren in diesen Räumen und fünf Jahren als Gil Restaurant. Seither kocht hier das Maa'Deyo.
Besuch planen
Geöffnet ist dienstags bis samstags ab 18 Uhr. Genannt werden dienstags bis donnerstags bis Mitternacht und freitags und samstags bis 1 Uhr.
Die S-Bahn Reeperbahn liegt rund 185 Meter entfernt, die gleichnamige Bushaltestelle 200 Meter, die U-Bahn St. Pauli etwa 882 Meter.
Adresse
Silbersacktwiete 6
20359 Hamburg, St. Pauli
Rund 185 Meter zur S-Bahn Reeperbahn, zwischen Park Fiction und Reeperbahn.
Öffnungszeiten
- Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr
- Dienstag bis Donnerstag bis Mitternacht
- Freitag und Samstag bis 1 Uhr
- Sonntag und Montag geschlossen
Reservierung wird ausdrücklich empfohlen.
Küche
- Südamerika und Ostafrika auf einem Breitengrad
- Deutsche Produkte, Fermentation, dosierte Schärfe
- Chembe, kleine Teller zum Teilen
- Vegetarisch, vegan, Fisch und Fleisch
Genannt werden Ceviche, Crudo, Banana da Terra und Jukumu.
Gut zu wissen
- Restaurant und Bar unter einem Dach
- Offene Küche und große Terrasse
- Tische aus einer alten Thalia-Bühne
- Kein Sexismus, kein Rassismus
Vorher war an dieser Adresse das Gil Restaurant.
Erreichbar ist das Haus unter 040 20918649 und über info@maadeyo.de.
Südamerika trifft Ostafrika in einer Seitenstraße von St. Pauli.