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Loki Schmidt Haus Museum Nutzpflanzen

Der blau gekachelte Würfel am Rand des Loki-Schmidt-Gartens ist das Nutzpflanzenmuseum der Universität Hamburg: 450 Quadratmeter über Heilpflanzen, Genussmittel, Hölzer, Früchte und Pilze, mit einer Würgefeige als größtem Exponat — Eintritt frei, geöffnet nur saisonal an wenigen Tagen, darum vorher anrufen.

Was wir von Pflanzen haben

Am Biozentrum Klein Flottbek, direkt am Loki-Schmidt-Garten, steht ein Würfel mit einer Fassade aus blauen Keramikfliesen. Darin setzt die Universität Hamburg die Tradition ihres Botanischen Museums fort: Das Loki Schmidt Haus – Museum für Nutzpflanzen, 2006 eröffnet und nach der Naturschützerin und Ehrenprofessorin Hannelore „Loki“ Schmidt benannt, zeigt auf 450 Quadratmetern und drei Ebenen, was Menschen aus Pflanzen machen — Nahrung, Arznei, Gewürze, Fasern, Hölzer, Farben. Die botanische Sammlung dahinter umfasst rund 50.000 Objekte, vom Arzneipflanzen-Herbar über Pilze und Hölzer bis zu Früchten und Samen — eine Sammlung, deren Geschichte eng mit Hamburgs Handel und Hafen verbunden ist. Zwei Ebenen gehören der Dauerausstellung, eine den Wechselausstellungen; das größte und älteste Exponat ist der Stamm einer Würgefeige.

Das Museum ist klein, aber sorgfältig gemacht: Objektkästen und Vitrinen erzählen, woher Genussmittel, Gewürze, Fasern und andere pflanzliche Rohstoffe des Alltags stammen und wie sie verarbeitet werden; unter der Decke hängen botanische Illustrationen. Als Universitätssammlung dient das Haus zugleich der Lehre und Forschung — ein Teil der Bestände ist im Sammlungsportal FUNDus der Universität digital erschlossen. Der Besuch lässt sich gut mit dem Loki-Schmidt-Garten verbinden, dessen Bereich „Pflanze und Mensch“ die Nutzpflanzen draußen wachsen lässt.

Blau gekachelter Museumswürfel des Loki Schmidt Hauses, eine Seite eingerüstet, mit rotem Banner „Außen blau, innen bunt.“
Das Loki Schmidt Haus mit seiner Fassade aus blauen Keramikfliesen — auf dem Foto teilweise eingerüstet, das Banner wirbt trotzdem für die Ausstellung. Foto via Google Maps

Gut zu wissen

Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist das Haus nur saisonal und an wenigen Tagen: nach Angaben der Universität von März bis Oktober donnerstags von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr; von Dezember bis Februar bleibt es zu. Achtung: hamburg.de führt das Museum weiterhin als „bis auf Weiteres geschlossen“, während Google Öffnungszeiten und aktuelle Besucherstimmen zeigt — vor dem Besuch also kurz anrufen. Gruppenführungen (rund 90 Minuten, Themen nach Wahl) können ganzjährig werktags vereinbart werden, per Telefon oder E-Mail an das Museum.

Ausstellungsraum mit weißen Sockeln und Vitrinen, blau beleuchtet, rechts der mächtige Stamm einer Würgefeige
Rechts im Bild das größte und älteste Exponat: der Stamm einer Würgefeige, die einen anderen Baum umschlungen hat (Ausschnitt einer 360°-Aufnahme). Foto via Google Maps

Anfahrt

Mit der S1 bis Klein Flottbek (Botanischer Garten), von dort rund zehn Minuten zu Fuß über die Ohnhorststraße zum Biozentrum. Der Eingang zum Loki-Schmidt-Garten liegt gleich nebenan, Parkplätze gibt es an der Ohnhorststraße.

Aktuelle Infos auf hamburg.de

Wand mit Objektkästen und Vitrinen zu Nutzpflanzen, an der Decke hängen botanische Illustrationen
Objektkästen und Vitrinen zu Nutzpflanzen, über allem ein Himmel aus botanischen Zeichnungen (Ausschnitt einer 360°-Aufnahme). Foto via Google Maps

In der Nähe

Direkt vor der Tür beginnt der Loki-Schmidt-Garten mit Bauerngarten, Bibelgarten und den Gewächshäusern — ebenfalls kostenlos; einen guten Kilometer südlich liegt der Jenischpark an der Elbe.

Alle 4 Adressen im Stadtplan

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Die Angaben stammen von hamburg.de, der Universität Hamburg und Google, Stand September 2026, ohne Gewähr.

Adresse

Ohnhorststraße 18 (Biozentrum Klein Flottbek)
22609 Hamburg, Osdorf

S1 Klein Flottbek, ca. 10 Minuten zu Fuß.

Öffnungszeiten

  • März–Oktober: Donnerstag 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Sonntag und Feiertage 11:00 bis 17:00 Uhr
  • Dezember bis Februar geschlossen

Widersprüchliche Angaben im Netz — bitte vorher anrufen.

Eintritt

  • Eintritt frei
  • Gruppenführungen nach Vereinbarung (ca. 90 Min.)

Universitätssammlung, ehrenamtlich unterstützt.

Kontakt

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