Ein Garten nach japanischen Regeln
Der Garten wurde 1988 vom japanischen Gartenarchitekten Yoshikuni Araki gestaltet und gilt als der größte seiner Art in Europa. Er folgt den Regeln des japanischen Landschaftsgartens: Wasser, Steine und Pflanzen stehen nicht dekorativ nebeneinander, sondern bilden eine verkleinerte Landschaft.
1990 kam ein Teehaus dazu, in dem zu bestimmten Terminen Teezeremonien stattfinden. Der Garten liegt innerhalb von Planten un Blomen und kostet wie der übrige Park keinen Eintritt.
Warum er anders aussieht
Ein japanischer Garten arbeitet mit anderen Mitteln als ein europäischer. Es gibt keine Blumenrabatten und keine Symmetrie. Stattdessen werden Wasserflächen, gesetzte Steine und geschnittene Gehölze so angeordnet, dass eine Landschaft im Kleinen entsteht.
Die Kiefern werden nach japanischer Technik geschnitten, was ihnen die typische etagenartige Form gibt. Diese Arbeit ist aufwendig und muss jedes Jahr wiederholt werden.
Auch der Weg ist Teil der Gestaltung. Er führt bewusst nicht geradeaus, sondern zwingt zu Richtungswechseln, bei denen sich der Blick auf immer neue Ausschnitte öffnet.
Das Teehaus
Das Teehaus mit Reetdach steht seit 1990 im Garten. Zu bestimmten Terminen finden dort japanische Teezeremonien statt, die von Fachleuten geleitet werden.
Die Termine sind begrenzt und werden vorab bekanntgegeben. Wer teilnehmen möchte, sollte sich rechtzeitig informieren, spontan hineinzugehen funktioniert nicht.
Außerhalb der Zeremonien ist das Haus von außen zu sehen. Es ist Teil des Bildes, nicht nur Funktionsbau.
Besuch planen
Der Garten liegt innerhalb von Planten un Blomen und ist frei zugänglich. Eigene Öffnungszeiten hat er nicht.
Lage
Innerhalb von Planten un Blomen
20355 Hamburg
Nächster Zugang am Dammtor oder Stephansplatz.
Öffnungszeiten
Ganzjährig frei zugänglich
Der Garten hat keine eigenen Öffnungszeiten.
Teezeremonien
Zu bestimmten Terminen im Teehaus
Termine werden vorab bekanntgegeben, Plätze sind begrenzt.
Anfahrt
- S11, S21 und S31 Dammtor
- U1 Stephansplatz
- U2 Messehallen
Vom Dammtor wenige Minuten zu Fuß.
Die schönste Zeit ist das Frühjahr, wenn Azaleen und Rhododendren blühen. Im Winter ist der Garten fast leer und die Struktur besser zu erkennen.
Eine Landschaft im Kleinen, angelegt nach Regeln, die 1.500 Jahre alt sind.