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I Vigneri Osteria Enoteca

Italienische Küche im Rathausquartier.

I Vigneri in der Großen Bäckerstraße

Das I Vigneri steht in der Großen Bäckerstraße 13, rund hundertfünfzig Meter von der U-Bahn Rathaus. Es nennt sich Osteria und Enoteca zugleich, also Wirtshaus und Weinhandlung.

Der Leitsatz des Hauses ist knapp: Gute Küche beginnt mit guten Produkten. Der größte Teil der Zutaten kommt direkt aus Italien, von Produzenten, die das Haus persönlich kennt.

1435wurde die Zunft der Vigneri gegründet
130Positionen hat die Weinkarte
149 mzur U-Bahn Rathaus
2013führt Jan Lindenberg das Haus
Burrata auf marinierten Kirschtomaten mit Basilikum, daneben zwei Scheiben geröstetes Weißbrot
Tomatentatar mit cremiger Burrata steht bei den Antipasti, dazu kommt das hausgemachte Brot. Symbolbild, nicht aus diesem Haus. Foto: Andy Li, CC0

Woher der Name kommt

Die Vigneri waren eine alte Zunft, 1435 am Ätna gegründet: Weinbauern, Maurer und Kellermeister in einer Person.

Über Jahrhunderte bauten sie die terrassierte Landschaft der Weinberge und die Kelterhäuser auf dem sizilianischen Vulkan auf und züchteten die dortigen Rebsorten weiter.

Jahr für Jahr organisierten sie die Weinlese, und zur Weinlese gehörte auch das Essen für die Arbeiter. Genau diese Verbindung aus Wein und Küche steht über dem Haus in der Großen Bäckerstraße.

Produkte aus drei Regionen

Tomaten, Orangen und Olivenöl kommen aus Sizilien, die Pasta wird in Apulien handgefertigt, das Fassona-Rind stammt aus dem Piemont.

Bei den Antipasti stehen Tomatentatar mit Burrata, Vitello tonnato mit Salina-Kapern, Carpaccio vom Fassona-Rind und Lachstatar mit Teriyaki.

Am Anfang steht meist Pane e Olio: hausgemachtes Brot mit dem eigenen Olivenöl und Meersalz, auf Wunsch mit getrockneten Tomaten, Taggiasche-Oliven oder frisch aufgeschlagener Wacholderbutter.

Rindercarpaccio mit Rucola, Kirschtomaten und Parmesanspänen auf einem weißen Teller
Das Carpaccio kommt vom Fassona-Rind aus dem Piemont, mit gerösteten Mandeln und getrockneten Tomaten. Symbolbild, nicht aus diesem Haus. Foto: Peachyeung316, CC BY-SA 4.0

Pasta, Fisch und Fleisch

Bei der Pasta stehen der römische Klassiker Bigoli cacio e pepe, Tortelli mit Burrata und gelben und roten Dattelmatomaten, Tagliolini mit Trüffel der Saison sowie Spaghettoni mit Riesengarnelen in Krustentier-Bisque. Dazu kommt jeden Tag eine hausgemachte Pasta, nach der man den Service fragt.

Vom Fisch gibt es Wolfsbarsch in der Meersalzkruste aus Trapani, für den zwanzig Minuten Zubereitungszeit eingeplant sind, gebratene Nordsee-Seezunge von rund 600 Gramm und Seeteufel-Medaillons vom Grill.

Beim Fleisch bleibt es piemontesisch: Tagliata und Filet vom Fassona-Rind, dazu Saltimbocca alla Romana mit Sant'Ilario-Schinken.

Teller mit Bigoli-Nudeln, Pecorino und schwarzem Pfeffer
Handgemachte Bigoli mit Pecorino und schwarzem Pfeffer, der römische Klassiker auf der Karte. Symbolbild, nicht aus diesem Haus. Foto: Schellack, CC BY-SA 4.0

Die Enoteca

Die Weinkarte umfasst rund 130 Positionen, von den großen italienischen Klassikern bis zu kleineren Entdeckungen aus einzelnen Regionen.

Jede Woche gibt es eigene Weinempfehlungen, im Glas ebenso wie in der Flasche, etwa aus Sizilien und dem Latium.

Wer die Küche mit nach Hause nehmen will, findet im eigenen Shop das Olivenöl extravergine und den Aceto Balsamico des Hauses.

Die Leute im Haus

Küchenchef ist seit 2015 Fabio Fini. Aufgewachsen in der Nähe von Rom, ausgebildet in Parma, führten ihn seine Stationen nach Mailand, Cortina d'Ampezzo, St. Moritz und New York. Sein Stil: klassische italienische Küche, reduziert auf das Wesentliche.

Restaurantleiter Piero Ramosino ist seit 2014 dabei und damit der dienstälteste Mitarbeiter. Enrico Piccioni aus Lamezia Terme in Kalabrien kam 2020 dazu und verantwortet seit 2025 den Service und einen Teil der Weinauswahl.

Geschäftsführer ist seit 2013 Jan Lindenberg. Zum selben Umfeld gehören die Häuser Spaccaforno, Gallo Nero und Die Tagesbar.

Besuch planen

Geöffnet ist montags bis samstags ab 12 Uhr, die Küche arbeitet montags bis freitags bis 21:30 Uhr und samstags bis 22 Uhr. Sonntags ist geschlossen. Ein Restaurantführer nennt abweichend längere Zeiten, im Zweifel gilt die eigene Angabe.

Die U-Bahn Rathaus liegt rund 149 Meter entfernt, die Bushaltestelle Domstraße 123 Meter, die S- und U-Bahn Jungfernstieg etwa 339 Meter.

Adresse

Große Bäckerstraße 13
20095 Hamburg, Altstadt

149 Meter zur U-Bahn Rathaus, wenige Schritte vom Rathausmarkt.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Samstag ab 12 Uhr
  • Küche Montag bis Freitag bis 21:30 Uhr
  • Küche Samstag bis 22 Uhr
  • Sonntag geschlossen

Telefon 040 38670850.

Karte

  • Antipasti mit Burrata, Vitello tonnato und Carpaccio
  • Handgemachte Pasta, täglich wechselnd
  • Wolfsbarsch in der Meersalzkruste
  • Fassona-Rind aus dem Piemont

Weinkarte mit rund 130 Positionen, dazu wöchentliche Empfehlungen.

Gut zu wissen

  • Osteria und Enoteca in einem
  • Zahlung mit Amex, EC-Karte, Mastercard und VISA
  • Eigener Shop mit Olivenöl und Balsamico
  • Zwei Ebenen mit hohen Decken

Für den Wolfsbarsch in der Salzkruste etwas mehr Zeit einplanen.

Reserviert wird online, telefonisch unter 040 38670850 oder über info@ivigneri.de.

Osteria und Enoteca ein paar Schritte vom Rathausmarkt.