Der Telemichel wartet auf seine Rückkehr
Der Heinrich-Hertz-Turm misst 276,5 Meter und wurde zwischen 1966 und 1968 nach Entwürfen von Fritz Trautwein und Rafael Behn gebaut. Er ist das höchste Bauwerk der Stadt.
Errichtet wurde er für die Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen. Im Volksmund heißt er Telemichel, in Anlehnung an den Michel. Benannt ist er nach dem in Hamburg geborenen Physiker Heinrich Hertz.
Warum er geschlossen ist
Aussichtsplattform und Restaurant waren bis zum 1. Januar 2001 in Betrieb. Dann wurden sie geschlossen, weil Asbest gefunden wurde und eine umfangreiche Sanierung nötig war.
Die eigentliche Sanierung war im Herbst 2005 abgeschlossen. Seither scheiterte die Wiedereröffnung der öffentlichen Bereiche mehrfach an Finanzierung und Genehmigungen.
Im April 2025 wurde ein Bauantrag für ein neues Eingangsgebäude eingereicht, im Juni 2025 folgten weitere Anträge für die Sanierung der öffentlich zugänglichen Bereiche. Ein Eröffnungstermin steht nicht fest.
Weiterhin im Dienst
Auch ohne Besucher ist der Turm eines der wichtigsten Infrastrukturbauwerke der Stadt. Über ihn laufen Mobilfunk, Rundfunk und Behördenfunk.
Die Technik im Turm arbeitet also durchgehend, nur die Kanzel mit Plattform und Drehrestaurant steht leer.
Er liegt am Rand von Planten un Blomen, direkt neben den Messehallen. Von dort hat man den besten Blick auf den Turm selbst.
Besuch planen
Hinauf kommt man derzeit nicht. Wer den Turm sehen will, geht in Planten un Blomen spazieren, von dort steht er frei.
Lage
Lagerstraße 2
20357 Hamburg, St. Pauli
Am Rand von Planten un Blomen, neben den Messehallen.
Zugang
Für Besucher geschlossen
Seit dem 1. Januar 2001, wegen Asbest.
Stand der Planung
- Sanierung im Herbst 2005 abgeschlossen
- Bauantrag für neues Eingangsgebäude im April 2025
- Weitere Anträge im Juni 2025
Ein Eröffnungstermin steht nicht fest.
Anfahrt
- U2 Messehallen, rund fünf Minuten
- S11 und S21 Dammtor, rund zehn Minuten
Vom Park aus hat man den besten Blick auf den Turm.
Wer eine Aussicht sucht, findet sie auf der Elbphilharmonie Plaza, dem Michel oder der Dachterrasse des Dockland. Alle drei sind offen, der Telemichel bislang nicht.
Das höchste Bauwerk der Stadt, und seit 2001 keiner darf hinauf.