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Hammer Park

16 Hektar im Hamburger Osten, angelegt 1773 und nach dem Feuersturm neu aufgebaut.

Ein Park aus dem 18. Jahrhundert

Angelegt wurde der Park 1773 von Jaques de Chapeaurouge, einem Kaufmann aus einer Hamburger Hugenottenfamilie. Nach ihm besaßen ihn sein Sohn Jean-Dauphin und ab 1829 der Senatssyndicus Karl Sieveking.

1914 ging das Gelände an die Stadt Hamburg. Zwischen 1914 und 1920 gestaltete Otto Linne, der erste Gartendirektor der Stadt, den Park neu. Herausgekommen sind 16 Hektar im Stadtteil Hamm, rund fünf Kilometer östlich der Innenstadt.

16 haParkfläche
1773Anlage des Parks
1914Übergang an die Stadt
2.000Plätze im Stadion
Große Wiese mit altem Baumbestand im Hammer Park
Der alte Baumbestand überstand den Feuersturm von 1943 nur teilweise. Foto: UweRohwedder, CC BY-SA 3.0

Was der Feuersturm übrig ließ

Bei den alliierten Bombenangriffen im Juli 1943 wurde Hamm fast vollständig zerstört. Der Park litt schwer: Das Herrenhaus brannte ebenso ab wie die Scheunen und das im Schweizerstil gebaute Obergärtnerhaus.

Von der ursprünglichen Bebauung ist deshalb nichts erhalten. Was blieb, war das Gelände selbst und ein Teil des alten Baumbestands.

Der Wiederaufbau setzte auf Nutzung statt auf Rekonstruktion. Heute ist der Hammer Park vor allem ein Freizeitpark für den Stadtteil, kein historisches Gartendenkmal.

Terrassierter Weinberg im Hammer Park mit Rebstöcken
Der kleine Weinberg ist eine Besonderheit unter Hamburgs Parks. Foto: UweRohwedder, CC BY-SA 3.0

Was es hier gibt

Die Ausstattung ist umfangreich: Spielplatz, Bolzplatz, Planschbecken, Liegewiesen, Minigolfplatz, Tischtennisplatten und eine Gartenschachanlage. Dazu kommen ein Sportstadion mit 2.000 Plätzen und eine Tennisanlage.

Eine Besonderheit ist der kleine Weinberg mit Rebstöcken. Hamburg ist keine Weinbauregion, entsprechend selten sind solche Anlagen in städtischen Parks.

Das Planschbecken ist im Sommer die meistgenutzte Einrichtung. Es ist flach und deshalb für kleine Kinder gedacht.

Planschbecken im Hammer Park für Kinder
Das Planschbecken gehört zu den meistgenutzten Einrichtungen im Sommer. Foto: UweRohwedder, CC BY-SA 3.0

Besuch planen

Der Park ist frei zugänglich und rund um die Uhr offen. Minigolf und Sportanlagen haben eigene Zeiten und kosten teilweise Gebühren.

Lage

Hammer Steindamm
20535 Hamburg, Hamm

Rund fünf Kilometer östlich der Innenstadt.

Öffnungszeiten

Park rund um die Uhr zugänglich

Planschbecken nur in der Sommersaison.

Ausstattung

  • Spielplatz und Bolzplatz
  • Planschbecken für kleine Kinder
  • Minigolf und Tischtennis
  • Gartenschachanlage
  • Sportstadion und Tennisanlage

Minigolf und Sportanlagen teilweise kostenpflichtig.

Anfahrt

  • U2 und U4 Burgstraße oder Hammer Kirche
  • Buslinien 160 und 261

Von der Innenstadt rund zehn Minuten mit der U-Bahn.

Begrenzt wird der Park von Hammer Steindamm, Sievekingsallee, Fahrenkamp, Caspar-Voght-Straße und Hammer Hof. Von der Innenstadt sind es mit der U-Bahn rund zehn Minuten.

Zur Seite der Stadt Hamburg

Nach dem Feuersturm nicht rekonstruiert, sondern für die Nachbarschaft neu gedacht.