Griechisch, aber ohne Wimpel
Das Dionysos steht seit 1972 am Eppendorfer Weg 67 in Eimsbüttel. Michalis Josing führt es in zweiter Generation und seit rund 14 Jahren selbst, mit einem Anspruch, den das Haus so beschreibt: Tradition als Ausgangspunkt, nie als Korsett.
Was auf den Tisch kommt, sind vor allem Mezedes, die griechische Antwort auf Tapas. 22 Variationen führt die Karte, dazu Gerichte vom Holzkohlegrill und Hauptgerichte, die eher nach moderner Küche aussehen als nach Taverne.
22 Mezedes und was daraus wird
Der Kern der Karte sind die Mezedes, kleine Teller zum Teilen. 22 Variationen listet das Haus, darunter Tzatziki, ein Rote-Bete-Salat, Kolokythokeftedakia, also frittierte Zucchinibällchen, und Scampi mit Rosmarin.
Dazu kommen Saganaki, der in der Pfanne gebratene Käse, ein griechischer Salat, frittierte Meeresfrüchte und saisonale Pilze.
Wer mehrere Teller bestellt und teilt, isst hier so, wie das Haus es gedacht hat. Bewertungen loben die Mezedes als abwechslungsreich, frisch und voller Geschmack.
Vom Grill und aus der Pfanne
Vom Holzkohlegrill kommen Oktopus und Lammspieße. Bei den Hauptgerichten wird es moderner: Zanderfilet auf Wirsing oder Burrata auf gegrillten Tomaten stehen ebenso auf der Karte.
Zum Abschluss gibt es Crème brûlée oder griechischen Joghurt mit Honig.
Die Zutaten sollen ehrlich und saisonal sein, das ist einer von drei Grundsätzen, die sich das Haus gegeben hat. Die anderen beiden heißen Bereitschaft zur Erneuerung und echte Gastfreundschaft.
Zweite Generation am Eppendorfer Weg
Eröffnet wurde das Dionysos 1972. Michalis Josing hat es von der ersten Generation übernommen und steht seit rund 14 Jahren selbst in der Verantwortung.
Sein Ansatz verbindet griechische Klassiker mit moderner Küche. Die Formel des Hauses lautet: Tradition als Ausgangspunkt, nie als Korsett.
Das Ergebnis wird in Empfehlungen als gelungene Verbindung von griechischer Tradition und heutigem Zeitgeist beschrieben.
Kein Kitsch, dafür Kerzenlicht
Wer weiß-blaue Wimpel und Gipsskulpturen erwartet, ist hier falsch. Das Dionysos verzichtet bewusst auf die üblichen Zeichen und richtet sich modern ein.
Im Raum stehen Holztische und Ledersofas, dazu eine marineblaue Bar. Dunkles Holz und warmes Licht bestimmen den Abend, auf den Tischen brennen Kerzen.
Private Feiern richtet das Haus auf Anfrage aus.
Griechische Weine und eigenes Olivenöl
Die Weinkarte ist griechisch geprägt, für die Flaschen gibt es einen eigenen Weinraum.
Eine Besonderheit steht daneben: Die Schwägerin des Inhabers produziert ein Olivenöl, das nur für das Haus abgefüllt wird. Rund 200 Flaschen kommen im Jahr zusammen.
Mehr braucht es nicht, um zu erklären, warum die Küche hier ehrliche Produkte über Effekte stellt.
Besuch planen
Geöffnet ist montags bis samstags von 17:30 bis 23 Uhr. Sonntags bleibt das Restaurant geschlossen.
Die Bushaltestelle Fruchtallee am Hamburg-Haus liegt rund 97 Meter entfernt. Zur U-Bahn Christuskirche sind es etwa 359 Meter, zur Emilienstraße rund 387 Meter.
Adresse
Eppendorfer Weg 67
20259 Hamburg, Eimsbüttel
Rund 97 Meter zur Bushaltestelle Fruchtallee, etwa 359 Meter zur U-Bahn Christuskirche.
Öffnungszeiten
- Montag bis Samstag 17:30 bis 23 Uhr
- Sonntag geschlossen
- Reservierung telefonisch
- Private Feiern auf Anfrage
Telefon 040 498800.
Küche
- 22 Mezedes, kleine Teller zum Teilen
- Tzatziki, Saganaki, Zucchinibällchen, Rosmarin-Scampi
- Oktopus und Lammspieße vom Holzkohlegrill
- Zanderfilet auf Wirsing, Burrata auf gegrillten Tomaten
Zum Abschluss Crème brûlée oder griechischer Joghurt mit Honig.
Gut zu wissen
- Seit 1972 an derselben Adresse
- Michalis Josing führt das Haus in zweiter Generation
- Eigener Weinraum mit griechischen Weinen
- Olivenöl aus der Familie, rund 200 Flaschen im Jahr
Modern eingerichtet, ohne die üblichen griechischen Deko-Zeichen.
Erreichbar ist das Restaurant unter 040 498800 und über info@dionysos-hamburg.de.
Griechische Mezedes am Eppendorfer Weg, seit 1972.