Ein Museum, das noch Fahrt macht
Die Cap San Diego lief 1961 bei der Deutschen Werft in Hamburg vom Stapel. Sie ist 159,4 Meter lang, misst 9.998 BRZ und fuhr von 1962 bis 1981 für Hamburg Süd im Südamerika-Liniendienst.
1981 wurde sie verkauft und als Sangria weiterbetrieben. 1986 kaufte die Stadt Hamburg das Schiff kurz vor der Verschrottung und ließ es ab 1987 zum Museumsschiff umbauen.
Der letzte seiner Art
Die Cap San Diego ist das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt. Das ist der entscheidende Unterschied zu anderen Museumsschiffen: Sie liegt nicht nur da, sie fährt.
Mehrmals im Jahr unternimmt sie Gästefahrten auf der Elbe und der Nordsee. Dafür wird die Maschine angeworfen und die Besatzung fährt das Schiff wie zu Dienstzeiten.
Der Rumpf ist weiß gestrichen, was ihr zusammen mit den Schwesterschiffen den Beinamen Weißer Schwan des Südatlantik einbrachte.
Was an Bord zu sehen ist
Der Rundgang führt über mehrere Decks: Brücke, Kapitänskajüte, Mannschaftsräume, Maschinenraum, Laderäume. Die Maschine ist begehbar und beeindruckend groß.
Im Schiff sind außerdem ein Restaurant, ein Hotel mit Kabinen und Ausstellungsräume untergebracht. Man kann also auch an Bord übernachten.
Für Kinder ist vor allem der Maschinenraum interessant, für Erwachsene eher die Brücke mit dem originalen Ruderstand.
Besuch planen
Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, Tickets gibt es ab 10 Euro. Das Schiff liegt an der Überseebrücke, wenige Minuten östlich der Landungsbrücken.
Liegeplatz
Überseebrücke
20459 Hamburg, Neustadt
Wenige Minuten östlich der Landungsbrücken.
Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
Bei Gästefahrten nicht am Liegeplatz.
Eintritt
- Tickets ab 10 €
Stand August 2026.
An Bord
- Brücke und Kapitänskajüte
- Maschinenraum
- Laderäume
- Restaurant und Hotelkabinen
Übernachtungen an Bord sind möglich.
Bei Gästefahrten ist das Schiff nicht am Liegeplatz. Wer den Besuch plant, sollte vorher auf der Website nachsehen, ob es im Hafen liegt.
Das größte Museumsfrachtschiff der Welt, das noch selbst fährt.