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Süllberg Biergarten

Bier und Steinofenpizza auf einem Berg, auf dem einmal zwei Burgen standen.

Fünfundsiebzig Meter über der Elbe

Der Süllberg erhebt sich 74,6 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchsten Punkten Hamburgs. Oben liegen die Terrassen des Ausflugslokals, und auf einer davon steht von Mai an der Biergarten.

Ausgeschenkt wird aus einem Pavillon im historischen Stil. Dazu kommen Steinofenpizza und Biergartensnacks, Bier und Sommercocktails. Wer nicht mit dem Auto kommt, steigt durch das Treppenviertel hinauf.

74,6 mHöhe des Süllbergs
1837seit Ausflugslokal auf dem Gipfel
12 UhrÖffnung in der Saison
5Monate Biergartensaison
Der Süllberg von der Elbe aus, oben das Ausflugslokal mit Turm und Hamburger Flagge
Oben auf dem Berg steht das Ausflugslokal mit seinem Turm, darunter die Villen von Blankenese. Foto: JoachimG, CC BY-SA 3.0

Was im Biergarten aufgetischt wird

Der Ausschank sitzt in einem Pavillon im historischen Stil. Von dort kommen Bier, Sommercocktails und die Karte des Biergartens, deren Mittelpunkt Pizza aus dem Steinofen ist. Dazu gibt es Snacks, wie sie in einen Biergarten gehören.

Die Pizzeria des Hauses verteilt sich auf drei Ebenen, sodass an vielen Plätzen der Blick auf die Elbe mitgeliefert wird. Tagsüber sitzt man unter Bäumen, abends wird es voller.

Ganzjährig geöffnet ist die Alm, das Restaurant des Hauses mit alpiner Küche unter italienischem und Südtiroler Einfluss. Für Feiern steht der Kristallsaal bereit, außerdem gehört ein Hotel zum Betrieb.

Pizza Margherita mit geblähtem, dunkel geflecktem Rand auf weißem Teller
Steinofenpizza steht auf der Karte des Biergartens, erkennbar am hohen, gefleckten Rand. Foto: Fabryx98, CC BY-SA 4.0

Zwei Burgen, ein Aussichtsturm

Auf dem Süllberg standen nacheinander zwei Befestigungen. Erzbischof Adalbert I. ließ den bewaldeten Gipfel im elften Jahrhundert roden und eine hölzerne Burg errichten, die den Fährverkehr über die Elbe sichern sollte. Sie wurde bald zerstört.

1258 bauten die Grafen von Schauenburg und Holstein an derselben Stelle eine zweite Burg, aus demselben Grund. Schon 1262 war auch sie wieder abgetragen.

Als Ausflugsziel dient der Gipfel seit 1837, anfangs mit reinem Milchausschank, ab etwa 1840 mit Restaurant. 1887 kamen ein zwanzig Meter hoher steinerner Aussichtsturm und Gastterrassen dazu, um 1900 ein Hotel mit zehn Zimmern. Diese Silhouette prägte den Berg bis 1994.

Blick vom Süllberg über die Elbe, im Hintergrund Containerbrücken des Hafens
Vom Süllberg reicht der Blick über die Elbe bis zu den Containerbrücken des Hafens. Foto: Charlotte Heineccius, CC BY-SA 4.0

Besuch planen

Der Biergarten läuft von Anfang Mai bis Anfang Oktober, täglich von 12 bis 22 Uhr und abhängig vom Wetter. Von Oktober bis April bleibt er geschlossen, die Alm hat dann weiter geöffnet.

Zu Fuß führt der Weg durch das Treppenviertel hinauf, das mit seinen fast 5000 Stufen selbst eine Sehenswürdigkeit ist. Am Haus gibt es Parkplätze.

Adresse

Süllbergsterrasse 12
22587 Hamburg, Blankenese

Zu Fuß über das Treppenviertel erreichbar, Parkplätze am Haus.

Saison

  • Anfang Mai bis Anfang Oktober
  • Täglich 12 bis 22 Uhr
  • Oktober bis April geschlossen

Der Betrieb hängt vom Wetter ab.

Angebot

  • Steinofenpizza
  • Biergartensnacks
  • Bier und Sommercocktails

Ausschank in einem Pavillon im historischen Stil.

Weitere Bereiche

  • Alm, ganzjährig geöffnet
  • Pizzeria auf drei Ebenen
  • Kristallsaal für Feiern
  • Hotel

Telefon 040 22634 5860.

Erreichbar ist das Haus unter 040 22634 5860 oder per E-Mail an hello@suellberg-gastronomie.de. Reservierungen nimmt der Betrieb über ein Formular auf der Website entgegen.

Zur Seite des Biergartens

Steinofenpizza und Bier auf einem Berg mit Blick über die Elbe.