Beercules
Hamburgs erster Stehausschank: Chiemseer Hell, Brezeln, Shots – früher Caffè Latte.
Vom Kiezcafé zum Stehausschank
Die Wohlwillstraße 49 war lange das Caffè Latte, ein helles Kiezcafé mit Bistrotischen, Terrasse und veganem Frühstück. Es ist geschlossen – Google führt es als dauerhaft zu. Im Herbst 2026 hat hier Beercules eröffnet: eine Bierbar der Gold Roger Barbetriebe GmbH, die sich als erster Stehausschank Hamburgs und Norddeutschlands versteht. Holzfront mit Chiemseer-Fahne, drinnen türkise Wände, Hochtische, blaue Kissen auf den Bänken, Kreidetafeln mit den Preisen und ein Brezelständer auf dem Tresen.
Das Motto: „Göttliches Bier, sterbliche Preise.“ Bei Google steht Beercules nach den ersten Wochen bei 4,9 von 5 Sternen aus 27 Bewertungen.
Chiemseer Hell für 3,90 Euro
Im Mittelpunkt steht ein Bier: frisch gezapftes Chiemseer Hell aus Bayern, als bewusster Kontrast zum herben Hamburger Pils – „der bayrische Underdog auf dem Kiez“, wie die Website schreibt. 0,4 Liter kosten 3,90 Euro, ein „Schnitt“ (halb Bier, halb Schaum) 2,90 Euro. Dazu Brezeln vom Holzständer, die Riesenbrezel für 3,50 Euro.
Auf der Tafel „Shot happens“ stehen Kurze für 3 Euro – von Yuzu, Willi-Birne und Chili-Mango über Waldmeister-Helbing und Haselnuss-Fratello bis Jägermeister, Bourbon und Tequila; der „Special Shot“ mit Nutella-Rum kostet 5 Euro. Cocktails gibt es wenige, darunter Pornstar Martini, Nutty & Sour und den limitierten „Cosmo34“.
Gäste loben genau das: „Schnelles, leckeres Bier zischen ohne lange warten und ohne viel Tamtam“, „top Bier, gute Brezel, super Preise und lockeres Interieur“, „schmale, aber leckere Auswahl“. Das Team wird als herzlich und aufmerksam beschrieben.
Stehen, zapfen, Fußball
Getrunken wird überwiegend im Stehen, Sitzplätze gibt es nur wenige. Gruppen können einen der Hochtische reservieren oder die Bar exklusiv buchen; nachmittags gibt es eine Zapf-Flatrate, bei der man selbst hinter den Hahn darf – „wir zeigen euch natürlich, wie es geht“.
Bei Meisterschaftsspielen läuft Fußball auf dem Bildschirm, an Markttagen gibt es Frühschoppen. Draußen stehen Bänke und Liegestühle auf dem Gehweg – die Wohlwillstraße ist am Wochenende belebt.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Donnerstag von 16 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag von 16 bis 1 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen – so Google; die Website sagt nur „Dienstags bis Samstags geöffnet“. Reservierungen und exklusive Buchungen per E-Mail, Barkarte und Events stehen auf der Website. Zur Barrierefreiheit macht Google keine Angaben.
Zwischen Reeperbahn und Schanze
Die Wohlwillstraße liegt in St. Pauli zwischen Reeperbahn und Schanzenviertel; die U-Bahn St. Pauli (U3) ist rund sechs Minuten zu Fuß entfernt, Feldstraße (U3) etwa sieben, die S-Bahn Reeperbahn rund acht. Gleich gegenüber liegen die Toast Bar und The Walrus Bar, ein paar Häuser weiter die Kaffeerösterei Deathpresso. Parkplätze sind auf dem Kiez knapp.
Besuch planen
Ab 16 Uhr, dienstags bis samstags. Für Gruppen einen Hochtisch per Mail reservieren.
Adresse
Wohlwillstraße 49
20359 Hamburg, St. Pauli
Zwischen Reeperbahn und Schanze. Früher: Caffè Latte.
Öffnungszeiten
- Dienstag bis Donnerstag 16–24 Uhr
- Freitag und Samstag 16–1 Uhr
- Sonntag und Montag geschlossen
Nach Google, Stand September 2026. Telefon 040 87076120.
Angebot
- Chiemseer Hell 0,4 l 3,90 €, Schnitt 2,90 €
- Riesenbrezel 3,50 €
- Shots 3 €, Special Shot 5 €
- Wenige Cocktails
Preise von den Kreidetafeln, Stand der Website-Fotos.
Gut zu wissen
- Stehausschank, wenige Hochtische
- Zapf-Flatrate am Nachmittag
- Fußball bei Meisterschaftsspielen
- Bänke und Liegestühle vor der Tür
Bei Google 4,9 von 5 Sternen aus 27 Bewertungen.
Göttliches Bier, sterbliche Preise – Hamburgs erster Stehausschank in der Wohlwillstraße.