Alter Elbpark
4,5 Hektar auf einer alten Bastion, überragt vom größten Bismarckdenkmal der Welt.
Aus einer Festung wurde ein Park
Seit dem Dreißigjährigen Krieg bildeten die Bastionen Albertus und Casparus die westliche Grenze der Hamburger Wallanlagen. Albertus ist heute der Stintfang, Casparus der Alte Elbpark.
Nach dem Ende der französischen Besetzung wurden die Befestigungen zwischen 1820 und 1837 abgetragen. Unter Leitung des Landschaftsgärtners Isaak Altmann entstanden daraus Parks im englischen Stil. 1869 fand hier die erste Internationale Gartenbauausstellung Hamburgs statt.
Das Bismarckdenkmal
Der Park wird von einem Denkmal beherrscht, das man kaum übersehen kann. Es wurde 1906 nach einem Entwurf des Bildhauers Hugo Lederer errichtet und gilt als das größte Bismarckdenkmal der Welt.
Seit demselben Jahr trägt der Park auch seinen heutigen Namen. Beides gehört zusammen: Der Alte Elbpark wurde gestaltet, um das Denkmal aufzunehmen.
Die Figur steht auf dem höchsten Punkt und ist von der Elbe aus zu sehen. Über den Umgang mit dem Denkmal wird seit Jahren diskutiert, es steht unter Denkmalschutz und wurde zuletzt umfassend saniert.
Ein Verbindungsstück im Grünzug
Der Park schließt im Norden an Planten un Blomen an und führt nach Süden zum Stintfang, der Anhöhe über den Landungsbrücken. Damit ist er ein Glied in der Kette der ehemaligen Wallanlagen, die sich quer durch die Innenstadt zieht.
Er liegt direkt am Geesthang, der zur Elbe hin abfällt. Das erklärt die Höhenunterschiede im Park und den Blick, den man von den oberen Wegen aus hat.
Mit 4,5 Hektar ist er einer der kleineren Parks der Stadt, aber durch seine Lage zwischen Neustadt und St. Pauli einer der meistgenutzten Durchgänge.
Besuch planen
Der Park ist frei zugänglich und rund um die Uhr offen. Er steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
Lage
Zwischen Neustadt und St. Pauli
20355 Hamburg
Zwischen Millerntor und Landungsbrücken.
Öffnungszeiten
Rund um die Uhr zugänglich
Der Park steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
Eintritt
- Kostenlos
Das Bismarckdenkmal ist von außen frei zugänglich.
Anfahrt
- U3 St. Pauli, rund fünf Minuten zu Fuß
- S1 und S3 Landungsbrücken, dann bergauf
- U3 Baumwall
Der Weg vom Hafen führt steil bergauf.
Wer den Grünzug abgehen will, kann von Planten un Blomen bis zu den Landungsbrücken durchlaufen, ohne eine große Straße queren zu müssen. Das dauert etwa eine halbe Stunde.
Eine Bastion, die zum Park wurde, und ein Denkmal, das größer kaum sein könnte.